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Schreibhalterei

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 „Wie soll ich meine Seele halten, dass sie nicht an deine rührt“ – ach, Rainer, du Maria der Liebeslyrik, was fragst du mich? Dabei will ich doch dich fragen, wie ich mich halten soll, wo doch alles um mich herum im Chaos versinkt. Wir müssen uns aufmachen, auch du und ich. Am Du, wie Bubers Martin sagte, werde ich ja erst zum Ich. Was für ein Schreck, wenn man bedenkt, dass aus dem Du und Ich kein Wir werden darf, denn die Polizei, ich habe es in diesem bunten Bilderkasten gesehen, der stündlich die Nachrichten als neu wiederholt, schreitet ein, im Laufschritt, und treibt sie auseinander, diese Zweibeiner, lauter DUs und ICHs.

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Imagination

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Imagination

Im Mai

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Zwei Schwäne auf dem See

Frauentag

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Koblenz am Deutschen Eck
Koblenz, Deutsches Eck, 8. März 2019

Literatur-Treff an der VHS Burladingen 2019

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An acht Abenden werden wir auch in diesem Jahr über verschiedene Romane gemeinsam diskutieren. Jeder Leser liest anders und kann seine Sicht den anderen mitteilen. Gemeinsam sieht man mehr, versteht man mehr. Die Figuren der Romane, ihre Geschichten und die Kunst der Darstellung werden im Gespräch beleuchtet. Der Blick beim Lesen von Literatur wird im Laufe der Zeit geschärft.

Es wird darum gebeten, die Bücher vor dem jeweiligen Abend zu lesen. Wir haben acht meist neuere Werke ausgesucht. Das übergeordnete Thema der VHS Burladingen, „Frankreich“, veranlasste uns, vermehrt französische Romane in deutscher Übersetzung zu lesen. Als Klassiker wählten wir Guy de Maupassant „Ein Leben“, das in einer neuen Taschenbuch-Ausgabe vorliegt. Es ist ohne weiteres möglich, nur einzelne Abende zu besuchen. Wir wünschen wieder Freude und Anregung beim Lesen.

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Die Glastür

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Beziehungen

Gabriele Loges in einem Foto von August Sander

Beziehungen zwischen Autor und seinem "Textwerk":

Gabriele Loges "in" einem Foto von August Sander,

Paris, Fondation Cartier-Bresson

Warten auf später, auf dann. Wenn die Blaumeisen den Kleiber wegpicken. Ihn, der kopfüber das (Vogel)Haus verlässt – im Auge der Katze, flugbereit. Doch schon ruft der Eichelhäher: Leere ringsum. Warten auf gestern. Wenn es dunkel wird, ist es Abend.

Sie befinden sich im selben Raum. Sie hat nicht gesehen, wann und durch welche Tür der Mann gekommen ist. Ein Fremder. Er geht auf sie zu. Sie fragt ihn: „Kann ich etwas für Sie tun?“ Er zieht einen Brief aus seiner Anzugsjacke. Ihr flüchtiger Blick. Sie kennt den Brief, hat ihn selbst geschrieben, weiß jetzt, wer er ist. Sie umarmen sich.

"Der Schriftsteller verwandelt Vorstellungen in Worte. Der Leser verwandelt Worte in Vorstellungen. Inwieweit diese und jene Vorstellungen einander ähneln, ist unkontrollierbar."

Erich Kästner

"Wahre Poesie kündet sich dadurch an, daß sie, als ein weltliches Evangelium, durch innere Heiterkeit, durch äußeres Behagen, uns von den irdischen Lasten zu befreien weiß. Wie ein Luftballon hebt sie uns mit dem Ballast, der uns anhängt, in höhere Regionen."

Johann Wolfgang von Goethe

"Wer schreibt, will seine Geschichte erzählen, aber will auch die Geschichte des Lesers sagen."

Urs Widmer

"Gedachtes in Form zu bringen, das ist es. Das Glück, wenn es gelingt."

Grete Weil

"Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns."

Franz Kafka

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