VHS Burladingen 2017

An acht Abenden werden wir auch in diesem Jahr über verschiedene Romane gemeinsam diskutieren. Jeder Leser liest anders und kann seine Sicht den anderen mitteilen. Gemeinsam sieht man mehr, versteht man mehr. Die Figuren der Romane, ihre Geschichten und die Kunst der Darstellung werden im Gespräch beleuchtet. Der Blick beim Lesen von Literatur wird im Laufe der Zeit geschärft.

Es wird darum gebeten, die Bücher vor dem jeweiligen Abend zu lesen. Wir haben acht meist neuere Werke ausgesucht. Mit Michael Kohlhaas von Heinrich von Kleist wählten wir einen Klassiker der deutschen Literatur aus. Es ist ohne weiteres möglich, nur einzelne Abende zu besuchen. Wir wünschen wieder Freude und Anregung beim Lesen.

Benedikt Wells: Vom Ende der Einsamkeit
Dienstag, 7. Februar 2017, 19.30-21.00 Uhr

Mercè Rodoreda: Der Garten über dem Meer
Dienstag, 7. März 2017, 19.30-21.00 Uhr 

Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald
Dienstag, 4. April 2017, 19.30-21.00 Uhr 

Delphine de Vigan: Nach einer wahren Geschichte
Dienstag, 9. Mai 2017, 19.30-21.00 Uhr

Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas
Dienstag, 20. Juni 2017, 19.30-21.00 Uhr

Navid Kermani: Sozusagen Paris
Dienstag, 18. Juli 2017, 19.30-21.00 Uhr

Yann Martel: Die hohen Berge Portugals
Dienstag, 19. September 2017, 19.30-21.00 Uhr

Dagmar Leupold: Die Witwen, ein Abenteurerroman
Dienstag, 7. November 2017, 19.30-21.00 Uhr

VHS Burladingen (Am Bahnhof)

Donnerstag, 22.09.2016, um 20 Uhr

Gedok-Galerie, Hölderlinstraße 17, Stuttgart

 

Der Tisch des Dichters – und andere Begegnungen

„Der Tisch von Thomas Mann steht im Wohnzimmer meiner Tante“. So beginnt eine Erzählung von Gabriele Loges. Die Ich-Erzählerin sitzt in dieser Geschichte „zwischen den Stühlen“: auf der einen Seite die Literatur in Gestalt von Klaus und Thomas Mann, auf der anderen Seite die Tante, die so wunderbar Frankfurter Kranz backen kann. "Fiktional-dokumentarische Geschichten, also "autofiction" im weitesten Sinne, interessiert mich", sagt die Autorin.  Ihre Kurzprosa ist mal mehr, mal weniger geprägt vom Spannungsfeld zwischen Fiktion und Realität – das letztlich dazu dient, Neues zu erzählen.

An acht Abenden werden wir auch in diesem Jahr über verschiedene Romane gemeinsam diskutieren. Jeder Leser liest anders und kann seine Sicht den anderen mitteilen. Gemeinsam sieht man mehr, versteht man mehr. Die Figuren der Romane, ihre Geschichten und die Kunst der Darstellung werden im Gespräch beleuchtet. Der Blick beim Lesen von Literatur wird im Laufe der Zeit geschärft.

Es wird darum gebeten, die Bücher vor dem jeweiligen Abend zu lesen. Wir haben acht Werke ausgewählt, darunter mit Nagib Machfus (1911-2006) einen Klassiker der modernen Literatur. 1998 hat der ägyptische Schriftsteller den Literaturnobelpreis erhalten. Es ist ohne weiteres möglich, nur einzelne Abende zu besuchen. Wir wünschen wieder Freude und Anregung beim Lesen.